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Liebe Schwestern und Brüder!

Gelegentlich sagen wir: "Der ist für mich gestorben!"
Gesagt ist damit, dass die Beziehung, der Kontakt zu einem anderen Menschen zu Ende ist.
Anders als bei uns Menschen ist das bei Jesus. "Der ist für mich gestorben!"
Gesagt ist damit, dass der Tod zu Gunsten des Lebens besiegt worden ist.
Jesus Christus ist der Garant dafür, dass Totes anfangen kann zu leben,
dass es ein neues Aufatmen geben kann,
Verdorrtes wieder zum Blühen kommen kann.

Am 3. Sonntag der Osterzeit, den wir am 26. April feiern, ist es die Freude, die im liturgischen Vollzug den Ton angibt und der Erlebniswelt des Christen seinen Akzent gibt. „Jubilate“, so der Name des Sonntages. Jubilate stammt aus Psalm 66, wo in Vers 1 steht: „Jauchzet (= lateinisch: Jubilate) Gott, alle Lande.“

Es wäre doch schade, wenn wir mit dem Verklingen des Oster-Halleluja auch die Osterfreude ausklingen ließen, um uns vom traurigen Alltag mit seinen Herausforderungen, mit seinen Einschränkungen wieder einholen und in den Griff nehmen zu lassen.
Vieles mag schwer und dunkel bleiben in unserem Leben, in dieser Welt, aber im Glauben an die enge Verbindung mit dem auferstandenen Herrn gewinnen wir die Gewissheit, dass sich alles zum Guten wenden wird.

Die Osterfreude, die uns erfüllt und die ansteckend sein will, will echt, tiefgreifend und anhaltend sein, sonst wäre sie ja ziemlich sinnlos. Sie bildet doch den Kern der Frohbotschaft von Gottes Gegenwart und Wirken in dieser Welt und in unserem eigenen Leben.

Deshalb dürfen wir auch bitten, dass die Osterfreude fortdauern möge und die Lebenskraft, die im Ostererlebnis geschenkt wurde, weiter spürbar bleibe.
So können wir weiterhin ein fröhliches Halleluja und ein Jubilate auf den Lippen haben.

Halleluja.
Ja, wir wollen dir danken, großer Gott.
Du weißt, was Menschen bewegt
an Hoffnung und Zweifel,
an Freude und an Unsicherheit in diesen Zeiten.
Du bist größer als unser Herz
und auf jeden von uns ist dein Auge gerichtet.
Wir vertrauen dir
und ersehnen deinen Heiligen Geist,
der uns führt und stärkt
auf dem Weg der Nachfolge.
Amen. Halleluja.

Einen gesegneten Sonntag und bleiben Sie gesund!
Sr. Ulrike Schnürer, Gemeindereferentin

http://www.pfarrei-st-franziskus.de/