Unsere Kolpingsfamilie feierte den Kolpinggedenktag am 8. Dezember 2019

Traditionell feiern die Kolpingsfamilien zu Ehren ihres Namensgebers und Gründervaters Adolph Kolping (* 8.12.1813 + 4.12.1865) jeweils im Dezember den Kolpinggedenktag. An diesem besonderen Tag werden jedes Jahr neue Kolpingmitglieder feierlich aufgenommen und Jubilare für ihre langjährige Treue zur Kolpingsfamilie geehrt.

Unsere Kolpingsfamilie beging diesen Tag am Sonntag, 8. Dezember 2019. Nach der heiligen Messe in unserer Liebfrauenkirche, die von unserem Präses Pfarrer Thomas Köster zelebriert und von unserem Kolpingchor in Gemeinschaft mit dem Männerchor St. Engelbert musikalisch begleitet wurde, trafen sich 59 Kolpinggeschwister im großen Saal unseres Gemeindezentrums Liebfrauen Linden. Bevor es im Saal losging, wurde noch unsere neue Kolping-Flagge vor der Kirche gehisst und von unserem Präses geweiht. Im Saal stärkte man sich dann an weihnachtlich dekorierten Tischen mit einem kräftigen Grünkohlessen, das unser Wirt von Haus Linden lecker zubereitet hatte. Danke auch für das von ihm gespendete Dessert (rote Grütze mit Vanillesauce).

Unseren Kolpinggedenktag hatten wir thematisch auf das weltweite segensreiche Wirken von Kolping International ausgerichtet. Mit der Vorführung von zwei kurzen Filmen und Verteilung von Informationsmaterial konnten sich die Teilnehmer einen Überblick über die Einsatzgebiete und Hilfsmaßnahmen des internationalen Kolpingwerks verschaffen. Die Kolping-Weltfamilie besteht mittlerweile aus 8.300 Kolpingsfamilien in Europa, Afrika, Asien und Südamerika, deren 400.000 Mitglieder in 60 Ländern zu Hause sind. Seit nunmehr 50 Jahren engagiert sich Kolping International in Hilfsprojekten, die Kolpingmitgliedern in Drittländern ermutigen und in die Lage versetzen sollen, sich mit sinnvoller Unterstützung und Anleitung selbst zu helfen. Beispielhaft seien hier Mikrokredite zur Anschaffung von Hühnern, Ziegen oder Kühen genannt, die dann mit Eiern und Milch zur besseren Ernährung beitragen und mit ihrem Mist als Dünger die Ernteerträge verbessern helfen. Die Kolpingmitglieder in diesen Ländern lernen u.a. unter Anleitung Zisternen zu bauen, um so die Versorgung mit Wasser für Ernährung und Bewässerung sicherzustellen. Die Gelder für diese beispielhaften Maßnahmen werden in erster Linie durch Spenden aufgebracht, so dass wir beschlossen haben, die Teilnehmer an unserem Kolpinggedenktag um einen kleinen Obulus zu bitten und den aufgestellten Spendenkorb zu füttern. Am Ende sind 232 Euro zusammengekommen, die aus unserer Kolpingkasse auf 300 Euro aufgestockt und als Spende an Kolping International weitergeleitet wurden. Herzlichen Dank an alle Spender!

Im Anschluss konnten wir uns freuen, 8 neue Kolpinggeschwister in unserer Kolpingsfamilie begrüßen zu können: Ehepaar Marc und Sonja Gräf mit ihren Kindern Amelie und Jonas, Joachim Bergerhoff, Dennis Grabowski und Horst Kamperdick mit Ehefrau Manuela. Unsere Kolpingsfamilie hat aktuell 233 Mitglieder und zählt damit zu den fünf größten Kolpingsfamilien im Kolpingwerk Diözesanverband Essen. Ihr seid herzlich willkommen und eingeladen, sich rege an unseren Aktivitäten und Veranstaltungen zu beteiligen!

Unsere Kolpingsfamilie wurde im Jahr 1952, also vor 68 Jahren gegründet. Die 5 Jubilare, die wir für 65 Jahre Mitgliedschaft ehren konnten, gehören somit zum Urgestein unserer Kolpingsfamilie. Wir bedanken uns bei Günter Brockmeyer, Hans-Leo Frings, Kurt Krüger, Paul Lemanski und Johann Stilke für ihre jahrzehntelange Treue zu Kolping. Ebenso bei Rolf Abel und Theo Floren für 50 Jahre sowie Werner Heckendorf und Gabriele Kaminski  für 40 Jahre Mitgliedschaft bei Kolping Bochum-Linden. Danke auch an unseren Präses Pfarrer Thomas Köster, der mit launigen Worten und Fragen die Jubilarehrung moderierte.

Der Kolpinggedenktag klang mit intensiven Gesprächen, Austausch von Erinnerungen und traditionell mit dem gemeinsam gesungenen Kolpinglied aus. Treu Kolping!